Historie

Die Entwicklung von Wohn Schick - 1950 bis heute 

1950

Die Nachkriegszeit und das „Schick“-Näschen fürs Geschäft

Eigentlich wollte Karl Schick nach dem Krieg Gastwirt werden. Er pachtet die Kneipe „Rose“ in seinem Heimatdorf Owingen. Um noch etwas dazuzuverdienen, repariert der gelernte Polsterer im angrenzenden Stall Pferdegeschirre. Bald heiratet Karl Schick. Seine Frau Rosl steht an seiner Seite – sei es hinterm Tresen oder in der Sattlerei. Mit wachsendem Wohlstand unter der Bevölkerung wächst auch der Bedarf nach Möbeln und anderen Einrichtungsgegenständen. Das Angebot und verfügbare Materialien sind jedoch rar im Nachkriegsdeutschland. So entwickelt Karl Schick aus Textilresten eine neuartige, dreiteilige Matratze mit Federkern. Nach dem Erfolg seines ersten eigenen Produkts baut er neben der Rose eine kleine Produktion auf. 1954 geben Rosl und Karl Schick die Kneipe auf und bauen ein Wohn- und Geschäftshaus an der Hauptstraße. Dort, wo heute das Owinger Stammhaus steht.

60er Jahre

Wohn Schick im Wirtschaftswunder

Wohn Schick wächst und wächst. Viele neue Mitarbeiter kommen zur Wohn Schick-Familie hinzu, in Winterlingen entsteht eine neue Filiale. Rosl Schick etabliert sich mit ihrer Gardinennäherei und auch die Möbelproduktion floriert. Um die ausstehenden Aufträge abarbeiten zu können, werden kurzerhand Wellblech-Baracken aufgestellt. Wohn Schick ist in den 1960er Jahren eine einzige Baustelle. Nach und nach entsteht im beschaulichen Owingen eine kleine Möbel-Welt: Teppiche aus dem fernen Nepal liegen hier gleich neben der Schwarzwaldstube – dem ersten Wohn Schick-Restaurant. 

 

 

 

70 er - 80 er Jahre

Das Ende der Produktion

Ab Mitte der 1970er Jahre wird die Möbel-Produktion kontinuierlich eingestellt. Die Familie Schick und ihre Mitarbeiter konzentrieren sich von nun an auf den Einzelhandel. In den 1970er und 1980er werden die Logistik und die inneren Abläufe professionalisiert und an die neue Firmenstruktur angepasst. 1975 beginnt der Bau des ersten Zentrallagers, in den 1980ern öffnet das erste Küchenstudio, Computer ziehen in die Verwaltung ein. 1983 eröffnet Wohn Schick eine weitere Filiale in Oberndorf am Neckar und ist damit an drei Standorten vertreten.

90er Jahre

Neue Horizonte. Das Rottweiler Möbelhaus

Anfang der 1990er Jahre übernimmt Wohn Schick das zum Verkauf stehende Möbelhaus Merz in Rottweil mitsamt einem Großteil der Mitarbeiter. Das Einzugsgebiet erweitert sich damit bis an den Bodensee und die Schweiz. Die Wohn Schick-Firmenleitung hat erkannt, dass die Zukunft den großen Erlebnis-Möbelhäusern gehört. Die kleinen Filialen in Oberndorf und Winterlingen werden später geschlossen, die Haupt-Standorte Owingen und Rottweil laufend ausgebaut und modernisiert.




2001

Die Möbelwelt und Wohn Schick im Wandel

Möbel zum Mitnehmen – das ist der Trend des neuen Jahrtausends. Wohn Schick eröffnet im Jahr 2001 seine K-Märkte in Owingen und Rottweil. Die Möbelwelt wird in diesen Jahren immer schnelllebiger. 





2010

Wohn Schick erweitert

Die Niederlassung in Rottweil wird von 14.000 qm auf 35.000 qm erweitert und 55 neue Arbeitsplätze werden geschaffen. Mit dem Neubau kann sich Wohn Schick zu den schönsten Einrichtungshäusern Deutschlands zählen.









Heute

Wohn Schick modernisiert kontinuierlich seine Abteilungen

Der Familienbetrieb besinnt sich außerdem auf seine Traditionen: Eine professionelle und freundliche Beratung, Rundum-Service vom Bodenverlegen bis zur Küchenmontage und ein gutes Betriebsklima gehören nach wie vor zum Selbstverständnis von Wohn Schick.